Schweiz, Hunde, Katzen, Essen

February 25, 2017

Schweiz. Noch immer landen in manchen Regionen (Kantonen) der Schweiz Haustiere wie Hunde oder Katzen auf dem Teller.

In den Schweizer Regionen (Kantonen) Bern und Luzern, Jura und Rheintal, Appenzell und Innerschweiz, gehört es bei manchen Bauern zur Tradition, an Weihnachten Katzenfleisch oder Hundefleisch zu servieren. Katzenfleisch-Eintopf mit Tomatensauce, Möhren und Kartoffen oder Katze gekocht in Thymian. Eine Bäuerin aus der Jura Region meint, Katzenfleisch "Büsirücken" sei sehr zart, schmecke wie Kaninchen und sei nur wenig faserig...

Die Schweiz ist neben China, Vietnam, Thailand und Korea eines der wenigen Länder, in denen der Verzehr von Hunde und Katzen legal ist — In der Schweiz für den Eigenbedarf. Untersagt ist aber der kommerzielle Handel. Und so werden immer wieder Hunde und Katzen erschossen oder mit einem Knüppel totgeschlagen und gekocht oder gebraten, obwohl der Gesetzgeber ein tierschutzkonformes Schlachten fordert.

Welche Tiere gegessen werden dürfen regelt in der Schweiz die "Lebensmittelverordnung".

Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) meint: "Das ist eine Frage der Ethik und Kultur; das muss letztlich jeder mit sich selber ausmachen", so die Sprecherin Regula Kennel und verweist auf andere kulturelle Differenzen — etwa beim Pferdefleisch, wo auch Fohlen unters Metzgermesser kommen.

Wer seinen Hund essen will, muss ihn entweder selbst tierschutzkonform töten oder einen Störmetzger kommen lassen, der diese Aufgabe &mdsh; ohne Entgeld — übernimmt.

Die amerikanische Psychologin Melanie Joy hat für diesen Glaubenssystem sogar einen Ausdruck geschaffe: Karnismus — wenn Menschen manche Tiere liegen und andere zu essen.

Tierschützer fordern seit langem ein Verbot von Katzen- und Hundefleisch. 1993 wurde in Bern eine Petition mit über 6.000 Unterschriften überreicht, doch die Schweizer Regierung stellt sich stur.

Auch in Deutschland verschwinden immer wieder Katzen durch die Katzenklappe mit Chip, werden aber von Jäger erschossen.

Auch in Deutschland werden Kälber und Lämmer oder Hühner gegessen

Viele Deutsche habe kein Problem damit, ein Tier zu essen. Sie bringen jährlich alleine in Deutschland 650 Millionen Tiere in Schlachthäusern um und essen sie — von Rindern, auch kleine Kälber, Schweine, Hühner, Pferde, Fohlen, Schafe, Lämmer, Hühner, Gänse, Enten, Kaninchen, Wildschein, Rehe. Es gibt nichts, was nicht auf dem Teller landet — Bisher weitgehends verschont: Hunde, Menschen und Katzen.

30 Prozent aller Schlachtungen dienen lediglich der Ledergewinnung, egal ob Lederausstattung im Auto, die Lederschuhe oder die Lederjacke, Ledergürtel.

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