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  POLITIK
Die Kfz-Steuer gerechter umlegen


Wer nicht fährt, belastet auch keine Umwelt
 
Umlegung der Kfz-Steuer auf die Benzinpreise gerechter

Deutschland. Künftig sollen Fahrzeuge nach dem CO2-Ausstoß besteuert werden, ganz gleich, ob diese nur 1x im Jahr aus der Garage geholt werden oder ob jemand jeden Tag hunderte Kilometer fahren. Kfz-Steuer: Eine unsinnige Besteuerung.

Deutschland. Kraftfahrzeuge wurden bisher immer nach Hubraum besteuert: Viel Hubraum = Viel Umweltbelastung. Im Prinzip schon, aber ein US Schlitten mit 7000 ccm belastet die Umwelt weniger, wenn er nur vier bis fünfmal im Jahr aus der Garage zum spazieren fahren geholt wird als ein Kleinwagen mit wenig Hubraum, der täglich 100 Kilometer fährt. Ähnlich bei der Besteuerung nach dem CO2-Ausstoß. Künftig sollen Kraftfahrzeuge nach dem CO-Ausstoß besteuert werden.

Unser Vorschlag: Eine Abschaffung der Kfz-Steuer ist dringend anzuraten. Diese Art von Steuer hat sich überholt. Wir meinen, es ist die beste Möglichkeit, die Kfz-Steuer auf die Benzinpreise umzulegen. Wer viel fährt, belastet die Umwelt auch mehr. Spritfresser oder Vielfahrer zahlen mehr. Wenigfahrer werden geschont. Dieser Auffassung ist auch der Bund der Steuerzahler, auch wenn die Ökosteuer, Mineralölsteuer und die Umsatzsteuer auf Kraftstoffe den Steuerzahler schon genug belasten.

Das es auch anders geht, zeigt die USA. Unser großes Vorbild ist auch hier wieder die USA: Nehmen wir das Beispiel Florida. Es gibt keine Kfz-Steuer und die Spritpreise liegen bei nur etwa 70 Cent pro Liter Kraftstoff, während die vielen Steuern in Deutschland die Spritpreise auf rund 1,40 Euro(!) klettern lassen.


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