Skandal, Kirche, Betrug, Banken

August 1, 2009

Nach aussen hin kritisiert der Papst Verhütungsmittel und dennoch investiert z.B. die katholische Pax-Bank in Köln in US Pharmariesen, die Pillen zur Empfängnisverhütung produziere. Weiter investierte das Geldhaus in Rüstungs- und Tabakkonzerne.

Die katholische Pax-Bank in Köln legte 158.867 Euro in Wertpapiere des US-Pharmaproduzenten Wyeth an. Wyeth stellt auch Pillen zur Empfängnisverhütung (Anti-Baby-Pillen) her. Das der Vatikan (eine Papst-Enzyklika von 1968) die Verhütung ablehnt, erschien dem Geldhaus nicht gar so wichtig. Die Rendite zählte. Und das obwohl die kirchliche Liga Bank, die den Fonts mit auflegt, drauf geachtet werde, nicht in Firmen in investieren, die Verhütungsmittel herstellen oder vertreiben.

Weiter investierte der Fonds 577.970 Euro in den Rüstungskonzern BAE Systems, der Atom-U-Boote und Kampfflugzeuge produziert. Oder 870.950 Euro in den Tabakrießen British American Tobacco und Imperial Tobacco.

Auf ihrer Homepage wirbt die Pax-Bank allerdings für ethisch unbedenkliche Geldanlagen, die Bereiche wie Rüstung oder Tabak ausschließen und mit Vermögen ganz im Sinne der katholischen Kirche umgehen. Die Bank nahm zu den Vorwürfen nicht Stellung...

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