Blitzer, Radarkontrolle, geblitzt, Geschwindigkeitskontrolle

September 20, 2017

Geschwindigkeitskontrollen sind eine lohende Einnahme. Mit mobilen uns stationären Blitzern nehmen Städte und Gemeinden mehrere Milliarden Euro ein. Einzelne Städte nehmen teilweise 5 bis 10 Millionen Euro ein. Dabei geht es nicht um gefährdete Stellen, sondern sie stehen meist da, wo es am lohnensten ist, auch auf Autobahnen. 2011 nahmen die Länder Hessen und Bayern rund 50 Millionen Euro nur mit den Radaranlagen ein. Alleine die Stadt Stuttgart nimmt pro Jahr 7,9 Millionen Euro durch Radarkontrollen und Geschwindigkeitskontrollen ein.

Wir haben bereits über den Blitzer-Krieg im Landkreis Peine berichtet und wie man Bürger einschüchtert.

Im Agust 2015 wurde bekannt, das die Blitzer Anlage an der Autobahn A2 am Bielefelder Berg rund sechs Wochen ausgefallen war und man mit Mindereinnahmen von rund 600.000 Euro rechne. Und es betraf nur eine von drei Kameras — aber eben die für die linke Spur...

Geblitzt.com

Hilfe gegen den Blizer Wahn kommt von dem Portal Geblitzt.com — Dort werden Bußgeldbescheide kostenlos auf Fehler hin überprüft. Wenn die Lizenzanwälte des Portal keine gute Chancen sehen, lehnen sie die Bearbeitung ab. Doch, wenn sie eine gute Chance sehen, das der Fall Erfolg haben könnte, fechten sie den Fall für den Klienten durch — Und das kostenlos für den Autofahrer!

"Viele zahlen diesen Bußgeldbescheid einfach — dabei ist die Fehlerquote hoch", meint Jan Ginhold, Betreiber des Portal Geblitzt.com. Studien zufolge seien 8 Prozent aller Bußgeldbescheide in Deutschland unzulässig oder falsch. Jeder vierte ist in der Beweisführung mangelhaft. Angefangen von unkenntlichen Fotos bis fehlerhaft ausgefüllte Formulare bis falsch geeichten Radargeräten.

Bis zu 800 Euro verlangen andere Anwälte beim Anfechten von Bußgeldbescheiden. Bei Geblitzt.com ist es kostenlos. Hintergrund der Geschäftsidee: Wird ein Bußgeldbescheid in einem Prozess für fehlerhaft befunden, muss die Bußgeldstelle den Anwalt bezahlen. Hat der Autofahrer bei dem Prozess keinen Erfolg, bezahlt Geblitzt.com selbst das Anwalthonorar. Das Geld bekommt die Firma aus Lizenzeinnahmen. Die Anwälte, die über die Plattform Fälle annehmen, müssen für die Nutzung des Dienstes ihrerseits Geld bezahlen. Das Portal hilft den Anwälten bei der Bearbeitung, die bis zu 90 Prozent an Arbeit einspart.

http://www.geblitzt.com