Zertifizierung

November 19, 2017

Der Unsinn von Zertifizierungen: Beispiel ISO 9001

Eine Zertifizierung ist ein Verfahren, bei dem die Einhaltung bestimmter Standarts nachgewiesen wird. Während manche Siegel wie Hergestellt ohne Tierversuche oder ähnliches durchaus Sinn machen, sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr Zertifizierungen "erfunden" worden, bei denen der Endkunde die Kosten mitbezahlt, aber nicht wirklich etwas davon hat. Die Rede ist von Zertifizierungen nach z.B. DIN ISO 9001, sogenannten Qualitätssicherungssysteme. Viele große Hersteller fordern von ihren Zuliefern eine Zertifizierung. Ohne eine solche braucht sich ein Zulieferer gar nicht zu bewerben.

Zertifizierungen zahlt am Ende der Kunde...

Für Firmen wie DQS, TÜV, DEKRA ein sehr lohnendes Geschäft. Die Kosten einer Zertifizierung richtet sich nach Anzahl der Mitarbeiter. Bei 20 Mitarbeiter können hier schnell Kosten von mindestens 7.200 Euro in den ersten drei Jahren, bei 1.000 Mitarbeiter sind es schon fast 24.000 Euro. Damit nicht jeder ein QS Siegel nach ISO 9001 erstellen und Auditieren kann, hat man sich ausgedacht, Akkreditierungen zu vergeben, die auch wiederum viel Geld kosten. Alles extreme Kosten, die am Ende der Kunde mitbezahlt, ohne das er wirklich etwas davon hat.

Genaue Angaben, was die ISO Zertifizierungen dem Endkusten bisher gekostet haben, gibt es nicht. Nach Angabe der "International Organization for Standardization" (ISO) wurden bis Ende 2009 über 1 Mio. Zertifikate basierend auf der Norm ISO 9001 und etwa 223.149 Zertifikate basierend auf dem Regelwerk ISO 14001 international in über 150 Ländern erteilt. Die Kosten, die für den Endkunden dadurch enstanden sind, dürfte in die Milliarden gehen...

Die Seinsfeld Enterprises hat einmal ein QS Zertifikat und Siegel zur freien Verwendung erstellen lassen:

Zertifizierung, kostenlos
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Die Zertifizierung darf kostenlos verwenden werden, solange ein Link pressebund.com gesetzt wird.