Satanskult, Kirche, Religionsfreiheit

April 30, 2016

Deutschland. In der Verfassung ("Grundgesetz") der Bundesrepublik Deutschland gewährleistet der Art. 4 die "Religionsfreiheit". In der gleichen Verfassung findet sich der Artikel 140: "Es besteht keine Staatskirche".

Was ist Religion? Wikipedia erklärt eine Religion als eine "Weltanschauung, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte". Die einen glauben an eine unsichtbaren Übermacht (Gottheit), andere an mehrere Göttheiten, wieder andere haben gemeinsame Lebensweise. Auch der Glaube an Ufos kann als Religion gewertet werden.

Offiziell gibt es in Deutschland die Trennung von Staat und Kirche — aber leider nur auf dem Papier. Das deutsche Regime bevorzugt z.B. die katholische und evangelische Kirchen, in dem er als Inkassebüro die Mitgliedbeiträge ("Kirchensteuer") eintreibt.

Auch werden manche Kirchen bevorzugt und als "Körperschaft des öffentlichen Rechts" (wie auch die GEZ) anerkennt, z.B. Evangelische Kirche in Deutschland, Katholische Kirche, Zeugen Jehovas oder den Zentralrat der Juden, um nur wenige zu nennen. Im Bereich der Ertragsteuern und Umsatzsteuer gelten Körperschaften öffentlichen Rechts grundsätzlich nicht als Steuersubjekte; hierdurch soll eine Selbstbesteuerung des Staates vermieden werden.

Während andere "Kirchen" nur als "Religionsgemeinschaft" bzw. "Weltanschauungsgemeinschaften" wie z.B. "Zentralrat der Muslime" oder "Scientology" im Vereinsregister des Amtsgerichts als "e.V." (eingetragener Verein) geführt werden.

Auch wenn in der Verfassung die Religionsfreiheit eigentlich garantiert wird, verweigern Finanzämter einigen Kirchen die Steuerbefreiung, z.B. die Scientology Kirche.

Satanismus wird in Deutschland immer noch nicht als Religion anerkannt.

Die meisten "anerkannten" Religionen stehen über dem Gesetz. Während die "normale" Bevölkerung Steuern zahlen muss, werden Kirchen befreit.

Qualvolles Leiden für den Glauben

Das Bundesverfassungsgericht (Schächturteil) erlaubt Muslimen, Tiere ohne Betäbung den Hals durchzuschneiden und sie qualvoll sterben zu lassen. Solange das Herz schlägt, blutet das arme Tier langsam aus. Angeblich werde das Tier durch die Betäubung verletzt und das Fleisch dadurch zum Verzehr unbrauchbar. Jeder, der einmal Zeuge einer Schächtung wurde, fragt sich, warum eine Religion den Verzehr von Tieren erlauben kann... Der qualvolle Todeskampf dauert bis mehrere Minuten! Auch die Einfuhr von Fleisch im Ausland geschächteter Tiere ist in Deutschland erlaubt. Tiere aus deutschen Betrieben werden daher regelmäßig ins Ausland zur Schlachtung exportiert, dort geschächtet und das Fleisch anschließend wieder nach Deutschland eingeführt.

Schächten, Glaube, Religion, Muslime, Juden, Judentum, Islam
Judentum und Islam erlaubt das Deutsche Tierschutzgesetz das qualvolle "Schächten" ohne Betäubung

Satanskirchen in Deutschland

Oft diskrimieren Großkirchen in Deutschland andere Religionen wie den Okkultismus, Hexenkult oder Satanismus und bezeichnen sie abwertend als "Sekte".

Trotz unserer langen Recherche haben wir nur eine einzige Satanskirche in Deutschland gefunden, der "Ordo Templi Orientis (Deutscher Zweig) e.V." als Ableger des 1901 gegründete "Ordo Templi Orientis", dessen bekanntestes Mitglied Aleister Crowley war.

Neuere Satanskirchen sind die 1966 gegründete "Church of Satan", der 1975 gegründete "Temple of Seth" oder der 1995 gegründete "Misanthropic Luciferian Order".

50 Jahre Church of Satan

Die Church of Satan (CoS) wurde am 30. April 1966 von Anton Szandor LaVey in San Francisco gegründet. Die Church of Satan repräsentiert den Satanismus, der 1968 durch LaVeys "Satanic Bible" kodifiziert wurde. Der Sitz befindet sich mittlerweile in New York City, im Quartier Hell's Kitchen in Manhattan, wo die zwei amtierenden Hohepriester Peter Howard Gilmore und seine Frau Peggy Nadramia wohnen.

Am 30. April 2016 feiert die Church of Satan ihr 50jähriges Bestehen und wir als einzige deutsche Zeitung gratulieren. Soviel zum Thema Unvoreingenommenheit / Objektivität deutscher Medien...